Politische Forderungen
Pflege gelingt nur mit Familien – eine Reform muss Angehörige stärken
Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen eine Pflegereform, die unterstützt und entlastet
Ein Appell der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband Bayern e. V. Selbsthilfe Demenz und der unterzeichnenden regionalen Alzheimer Gesellschaften in Bayern an die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Bayern und auf Bundesebene, insbesondere
- den Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Parteivorsitzenden Dr. Markus Söder,
- die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention Judith Gerlach,
- die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Katrin Staffler,
- die bayerischen Mitglieder im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages,
- die Mitglieder des Deutschen Bundestages aus Bayern aller Fraktionen,
- die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention des Bayerischen Landtags sowie die gesundheitspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen.
Mehr als Luft und Liebe! Wir fordern angemessene Versorgung für Menschen mit Demenz!

Die Hälfte aller Pflegebedürftigen in Bayern ist an Demenz erkrankt. Das sind etwa 270.000 Menschen. Weil das Demenzrisiko im Alter steigt, werden es 2030 vermutlich 300.000 sein. Bessere Versorgung, Förderung und frühe Diagnostik mildern Krankheitsverläufe ab und können Kosten im Gesundheitssystem vermeiden.
Für einen menschenwürdigen Alltag brauchen Menschen mit Demenz ein besonderes Umfeld sowie spezialisierte und stark beziehungsorientierte Pflege. Bei zwei Dritteln übernehmen Angehörige oder Freunde diese Aufgaben.
Wir fordern Sie als Verantwortliche in Politik und Gesundheitswesen auf, folgende Verbesserungen aktiv anzustoßen, weiter voranzubringen und nachhaltig umzusetzen.

